Kommentar zum letzten Flugblatt

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  • #785

    Rosa.Bernadette
    Teilnehmer

    Liebes Bürgerinitiative-Team,

    Aufgrund meines nun mittlerweile sehr geringen Respekts gegenüber eurer Gruppe, spreche ich euch nun mit dem Du-Wort an.

    Euch dürften offensichtlich die Argumente etwas entfallen sein, da ihr bei eurem letzten Flugblatt nun versucht weitere Mitläufer auf der emotionalen Ebene zu gewinnen. Kinder in eure Negativkampagne zu involvieren ist durch und durch unpassend und unmenschlich. Kinder kennen aus ihren Bilderbüchern die schöne Idylle von einem Huhn und das ist auch gut so, jedoch kenne ich tausende Kinder die in Tränen ausbrechen sobald sie keine Chicken Nuggets bekommen. Ich hoffe, dass ihr euren Kindern auch bei jedem Hühnergericht mitgeteilt habt, woher das Fleisch kommt bzw. welches Tier da gerade gegessen wird. Solltet ihr das ernsthaft gemacht haben, bin ich mir sicher, dass die Chicken Nuggets trotzdem nicht verweigert wurden.

    Weiters ist es durchaus fragwürdig, welches Bild ihr von der Landwirtschaft habt. Kinder sollen nun Vorschläge bringen für eine Alternative? – Wurden Kindern schon jemals gefragt wie man zukünftig am besten z.B. die Hochöfen in der Voest bauen sollte, bestimmt hätten sie dazu auch eine blühende Fantasie und grenzenlose Ideenvorschläge.

    Ich appelliere nun an eure Vernunft und hoffe zukünftig findet ihr vielleicht wieder bessere Gegenargumente, die weniger belächelnd sind – Danke!

    #786

    LeNi
    Teilnehmer

    Hallo,

    daran, Menschen auf emotionaler Ebene zu gewinnen, ist meiner Meinung nach nichts Verwerfliches, da es sich hierbei nun mal um fühlende Lebewesen handelt.

    Kinder kennen aus ihren Kinderbüchern, wie du richtig geschrieben hast, eine schöne Idylle von einem Huhn. Nur ist dies überhaupt nicht gut, da es nicht der Wahrheit entspricht. Ich bin nicht der Meinung, dass man Kindern die unverblümte, traurige Wahrheit zeigen soll, aber wenn man ihnen kindgerecht beibringt, dass Hühner fühlende und liebenswerte Tiere sind (genauso wie Hund und Katz auch), essen diese freiwillig keine Chicken Nuggets mehr. Warum auch? Hund und Katz würden sie doch auch nicht essen.

    #787

    Josef11
    Teilnehmer

    Ich kenne genug Länder wo Hunde und Katzen gegessen werden. Genau so wie es Länder gibt wo keine Kühe oder Schweine gegessen werden. Ich bin froh das es mir meine Religion erlaubt alle Tiere zu essen. Aber natürlich bin ich froh das ich keine Hunde und Katzen essen muss aber genau wie diese Plattform ist das ein Wohlstands Erscheinung.
    Wenn wir jetzt anfangen unsere Kinder umzuerziehen ist der Stall der hier gebaut wird bereits wieder alt und sanierungsbedürftig. Ich bin dafür beides in Angriff zu nehmen.

    #802

    LeNi
    Teilnehmer

    Aus ernährungsphysiologischer Sicht ist es heutzutage ja wirklich nicht mehr nötig Fleisch zu essen. Wir haben einen gewissen Wohlstand – es gibt genügend andere Proteinquellen. Warum dann überhaupt noch Tiere essen? Daher halte ich es für extrem wichtig unsere nächsten Generationen mit einem anderen Bewusstsein gegenüber Tieren zu erziehen.

    Geschmack sollte keine Grausamkeit rechtfertigen.

    #815

    Josef11
    Teilnehmer

    JA LeNi da hast du recht, aber jetzt hier und Heute die Produktion einzustellen obwohl der Absatz an Hühnerfleisch laufend ansteigt anstatt zu sinken wie du es dir erhoffst, würde leere Regale bedeuten. Das wiederunm Bedeutet das die Bevölkerung schlagartig zu wenig Fleisch auf dem Teller hat. Selbst dann wird das umdenken nicht von Heute auf morgen funktionieren sondern eher Panik Ausbrechen. SIEHE BUTTER 2017

    Ich kann dir nur immer wieder empfehlen Landwirtschaftliche Betriebe zu besichtigen und dir die Produktion auf stand des 21Jh. anzusehen.
    Du wirst zwar wahrscheindlich trotzdem kein Freund des ganzen werden aber vielleicht verwendest du dann solch sinnlos hochgegriffene Wörter wie in deinem Schlussatz nicht mehr.

    #817

    LeNi
    Teilnehmer

    Mein voriger Kommentar ist, nachdem ich einen Tippfehler ausgebessert hatte, leider verschwunden -.- Aber ich habe ihn nochmal kurz geschrieben:

    Lieber Josef11, erkläre mir bitte warum ich den Schlusssatz nicht verwenden sollte? Er trifft die Sache doch auf den Punkt und ist daher alles anderes als sinnlos hochgegriffen. Es geht hierbei ja nur um den Geschmack, weswegen die Tiere getötet werden. Wie schon erwähnt, wird Fleisch aus ernährungsphysiologischer Sicht nicht mehr braucht.

    Da wir jetzt ja schon öfters miteinander diskutierten, müsstest du erkannt haben, dass ich generell etwas gegen das Töten von Tieren habe. Töten ist grausam. Das ist nun mal so. Auch wenn man ein Tier zu Tode streichelt, ist es dann tot.

    Ich würde nicht herumdiskutieren, wenn es sich hierbei nicht um fühlende Lebewesen handeln würde. Tiere empfinden Schmerz, Angst, Trauer, aber auch Freude und jeder der ein Haustier hat/hatte, kann mir bestätigen, dass es ein seinen eigenen Charakter hat oder hatte. Das ist bei einem Huhn, Schwein oder Rind nicht anders, als bei einem Hund oder einer Katze. Wir Menschen haben manche zu Nutz- und manche zu Haustieren gemacht. Ansonsten gibt es keinen Unterschied. Wir sollten diese Lebewesen schützen und nicht ausbeuten.

    Dass sich die Produktion nicht von heute auf morgen einstellen lässt, ist mir bewusst. Deshalb meinte ich ja, dass es wichtig wäre auf die nächsten Generationen zu schauen.

    #818

    Kuno
    Teilnehmer

    Josef 11,
    die Fleischversorgung bleibt aufrecht und jeder Bürger erhält das Fleisch – das er heute verzehrt auch morgen! Also keine Panik verbreiten – sonst essen wir mal einen Tag kein Fleisch! Es wird kein Fleischnotstand entstehen – wenn wir ab heute keinen dieser geplanten Mastställe mehr bauen – oder stellen wir die Produktion der heutigen Tierfabriken in der EU und Österreich ein?

    Bitte nicht wieder von der Unterversorgung des österreichischen Marktes schreiben – dann können wir das Fleisch oder die lebenden Tiere nicht mehr dem Export zur Verfügung stellen. (Tipp – Bitte schaue Dir die Daten von Statistik Austria mal an!!)

    Ja, von dem Stand des 21Jh. habe ich auch eine sehr gute Vorstellung – nur bei dieser Vorstellung der Produktion gehen wir beide einen unterschiedlichen Weg – du gehst den Weg für eine Produktionshalle mit wenige Arbeit und wenige Gedanken für das Individuum – ich setzte das Tierwohl in den Vordergrund und baue den Stall und die Umgebung um die Tiere!

    Ja, diesen Punkt habe ich auch noch – die Vöest – benötigt für den Bau und Betrieb eines Hochofen ein UVP!

    Was benötigt man für den Bau und Betrieb einer Tierfabrik bis z.B. 39.950 Masthühner – „Nichts“! Die Produktionshallen werden mit den Gesetzen und Richtlinien vor 1960 in Grünland gebaut! Wo ist hier die Gleichberechtigung gegenüber den einzelnen Gewerbebetreibenden!

    Unser Österreich ist der „Feinkostladen Europas“ – aus diesem Grund – sind wir gegen Subventionierung von Tierfabriken mit unseren Steuergeldern! Die Fördergelder und Direktzahlungen sollen nur die Landwirtschaften in Österreich bekommen – die Mut haben, auf die nächste Generation und die Umwelt schauen sowie auf höchster Qualität produzieren!
    Schönen Abend bis bald, Kuno

    #819

    Josef11
    Teilnehmer

    Statistik Austria
    2010 2013 2016
    Anzahl land- und forstwirtschaftliche Betriebe (insgesamt) 173.317 166.317 162.018
    Durchschnittliche Betriebsgröße in Hektar 42,4 44,2 45,0
    Landwirtschaftlich genutzte Fläche in Hektar 2.879.895 2.728.558 2.671.174

    Hier sieht man schwarz auf Weiß was ich immer gesagt habe. Von 2010 -2016 haben 11299 Betriebe ihre Produktion eingestellt.
    Da waren sicher auch kleinere Hühnermäster dabei. Um die Produktion aufrecht zu erhalten müssen das andere Kompensieren.

    Hier sieht man auch schön Wieviel Fläche verloren geht. 208.721ha in 6Jahren. Irgentwann werden wir das nichtmehr Kompensieren können wenn soviel Fläche verloren geht. Da könnt ihr ansetzen Mensch Natur Umwelt zu retten denn das sind Lebensräume für Bienen, Insekten usw.
    Leichter ist es Natürlich die Schuld den Landwirten zu geben wenn die Bienen und Isektenpopulation zurück geht.

    Morgen und die nächsten par Jahre wird jeder sein Fleisch auf dem Teller haben wenn wir den Stall nicht bauen aber was dann? Wenn die Entwicklung so rasant weiter geht und wird dann die Produktion alle noch auf Bio umstellen wo dir 1/3 bis 1/2 der Produktion einbüßen?

    Auch wenn du es nicht hören willst die Unterversorgung ist da.
    Später gibt es noch mehr

    #820

    Leeb.Fritz
    Teilnehmer

    Fleischexport 2017 1.6 Milliarden hast vergessen

    #821

    Leeb.Fritz
    Teilnehmer

    Ich begrüße das Giftverbot (spritzmittelverbot) als schritt in die richtige Richtung.

    Der nächste Schritt wäre eine Kennzeichnung von Fleisch aus Tierfabriken(andersfarbige Verpackung ) wo der Konsument von weiten erkennt ob er Mastfleisch oder Fleisch aus artgerechter Tierhaltung kauft.

    #822

    Josef11
    Teilnehmer

    Hab ich nicht vergessen aber das sind eben zum Großteil die teile vom schwein Huhn Rind das bei und keiner essen will was da exportiert wird. Haxn, Hühnerbeine, Schweine Ohren und so weiter

    #823

    Leeb.Fritz
    Teilnehmer

    jetzt kommen wir endlich der Lösung nahe .

    Verbot von Export und Import von Mastfleisch jeglicher Art.

    Die Bauern sind sehr Wohl fähig die Bevölkerung zu versorgen mit artgerechter Tierhaltung zum Wohl der Gesundheit von Mensch Tier und Umwelt

    #824

    Josef11
    Teilnehmer

    Export bei Hühner Fleisch gibt es nicht bei der Unterversorgung.

    #825

    Josef11
    Teilnehmer

    Dann lieber Fritz musst du Anfangen Schweineohren und Hühnerhaxen zu essen wenn wir diese nichtmehr Exportieren dürfen, sonst müssten wir sie wegwerfen.

    #826

    Josef11
    Teilnehmer

    Bilanzposten Rind Schwein Schaf /Ziege Pferd Innereien Geflügel
    Bruttoeigenerzeugung 221.243 478.437 7.270 308 67.521 128.787
    Einfuhr lebender Tiere 25.003 37.745 2 6 7.405 24.849
    Ausfuhr lebender Tiere 17.912 1.291 293 199 3.249 6.798
    Nettoerzeugung 228.335 514.891 6.979 116 71.676 146.838

    Einfuhr 55.561 190.633 3.008 158 12.659 117.652
    Ausfuhr 127.128 231.925 106 1 75.405 75.905
    Inlandsverbrauch 156.767 473.599 9.880 272 8.930 188.584
    Pro Kopf in kg 17,9 54,2 1,1 0,0 1,0 21,6
    Selbst-
    versorgungsgrad in % 141 101 74 113 756 68

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