Ist alles erlaubt? Was nicht explizit verboten ist?

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  • #526

    edern
    Teilnehmer

    Frank Stronach sagte einmal: „Wer das Gold hat – macht die Regel.“

    Ein Bauwerber mit entsprechend viel Gold, zeigt dem Rest der Bevölkerung von St. Valentin, dass er seinen Willen durchsetzen kann.
    Der gesamte Gemeinderat samt Baubehörde wird machtlos sein!
    Jene die die Gesetze (Regeln) formulieren haben ihre Wohnungen, Häuser und Villen nicht in unmittelbarer Nähe solcher Anlagen.
    Diese Anlage einer ganzen Stadt vor die „Häuser“ auf die grüne Wiese (Feld) zu stellen ist nicht mit dem Argument „…den Fortbestand des landwortschaftlichen Betriebes zu sichern …“ zu rechtfertigen.

    Ich verbringe seit mehr als 30 Jahren die Wochenenden in St. Valentin, weil ich die Lebensqualität schätze und damit verbinde ich auch gute, frische Luft beim Morgenspaziergang. Das sehe ich gefährdet.

    Mich verwundert es nach wie vor, wie zielgerichtet manche Betreiber landwirtschaftlicher Betriebe vor Wochenenden und Schönwetttervorhersage just ihre Güllevorräte auf die Felder bringen müssen.
    Damit alle was davon haben!!!

    Ich wünsche der Bürgerinititative viel Erfolg und Durchhaltevermögen.

    Zahlen müssen sowieso wir Konsumenten.

    #530

    Leeb.Fritz
    Teilnehmer

    Hallo edern

    Sei nicht so pessimistisch. Wir werden alles versuchen um es zu verhindern.

    Was ich dir definitiv versprechen kann ist das niemals ein Pellets Lkw im Grünland parken wird. danke für Deine Stellungnahme.(aufgeben wird nur eine Post)

    Mfg Leeb Fitz

    #531

    Josef11
    Teilnehmer

    Hallo edern

    Naja, wann soll man die gülle sonst ausbringen? Schönwetter heist trockene befahrbare Böden. Wenn das gerade das Wochenende ist ist das leider Pech. Samstag fährt normalerweise keiner mehr in ortsnähe. Gestern sind in langenhart alle mit der gülle gefahren. Ich gehe davon aus das diese heute von den Landwirten eingearbeitet wird. Dann ist der Geruch wieder weg.

    #532

    Leeb.Fritz
    Teilnehmer

    Hallo Josef

    Du nennst es Pech ich Rücksichtslos schau mal aufs Wetter für nächste Woche

    #533

    Josef11
    Teilnehmer

    Bin mir ziemlich sicher das auch nächste Woche noch gülle ausgebracht wird. Ich zum Beispiel brauche im Frühjahr 5tage allein um die gülle auszubringen dann musst du diese einarbeiten und irgendwann soll ja dann auch gesät werden. Das geht nicht alles von Montag bis Freitag mittag. Die eine Woche im Frühling und eine im Herbst wirst du überleben. Alte Weisheit „erstunken ist noch keiner“ 😉
    Aber ich bin mir bewusst das das problematisch ist und jeder am Wochenende seine Ruhe haben will. Ich bitte nur auch um etwas Toleranz und Verständnis.

    #534

    Josef11
    Teilnehmer

    Warum verbringt Herr edern seine Wochenenden in St. Valentin?
    Wahrscheinlich weil er von der Stadt raus aufs Land will, wenn man das will muss man sich auch der nicht so schönen Seite des Landlebens bewusst sein.

    #535

    Leeb.Fritz
    Teilnehmer

    sicher um Frischluft zu genießen und nicht um mit Geruch belästigt zu werden

    #536

    Kuno
    Teilnehmer

    Gerade in da ZIB 1 ausgestrahlt – einfach Anschauen und die eigene Meinung bilden!
    http://tvthek.orf.at/profile/ZIB-1/1203/ZIB-1/13972711/Multiresistente-Keime-im-Fleisch/14280784

    #546

    Mike
    Teilnehmer

    Hab mir den Beitrag angeschaut.
    Wenn man eine Infektion erwischt, die aufgrund multiresistenter Keime mit Antibiotika nicht mehr behandelbar ist, hat man wirklich die A****-Karte gezogen! Das kann tödlich enden…
    Nein danke, auf sowas kann man echt verzichten!

    #547

    edern
    Teilnehmer

    Es verblüfft mich, wie schnell vom Thema abgewichen werden kann.
    Mein Wort „Gülle“ im ersten Beitrag wurde gleich aufgenommen um die Ausbringung zu rechtfertigen.
    (Ich frage mich, warum wird diese im Sommer bei Nacht auf frisch gemähten Wiesen ausgebracht?)

    Es wird sogar herumgetüfftelt, warum ich in St. Valentin die Wochenenden verbringe.

    Mein Stronachzitat: „Wer das Gold hat – macht die Regel“, fand noch keine Erwähnung.
    Diese Anlage ist eine Investition in Millionenhöhe.
    Wer sich die leisten will, leistet sich auch das „Drumherum“ bis zum „Mein Anwalt ist besser als dein Anwalt“.

    Zudem sind ja auch, weil es um die Land- und Fortwirtschaft geht sicher Förderungen zu lukrieren. Es wird also Wasser in die Donau getragen – unterstützt von politischen Gruppierungen.

    Die Bürgerintitiative kann nur versuchen entsprechende Auflagen für den Betrieb zu reklamieren, mit der Hoffung, dass dieser dann unwirtschaftlich wird.

    Mich stört zudem der 21 Meter tiefe Brunnen. Wem wird da wohl, bei der exzessiven Wasserentnahme das Wasser abgegraben werden?

    #548

    Mike
    Teilnehmer

    Das Stronachzitat beunruhigt mich, da es leider meist wahr ist, zutiefst.

    Ich frage mich, ob es dem Bauwerber wirklich egal ist, wenn er es sich mit halb St. Valentin verscherzt? Ich würde mich in meiner Haut nicht mehr wohlfühlen. Geschweige denn könnte ich es mit meinem Gewissen vereinbaren, wenn sich dadurch so viele Menschen gestört fühlen.

    In die Donau getragenes Wasser, Brunnen etc… so weit habe ich noch nicht gedacht. Gut, dass Sie dies erwähnen!

    Man kann nur hoffen, dass die Bürgerinitiative wirklich etwas bewegen kann… meine Hoffnung schwindet leider immer mehr..

    #549

    Josef11
    Teilnehmer

    Das Thema Reichtum wird denke ich deswegen nicht ehrlich angesprochen da es in anderen Themen schon genug diskutiert wurde und meiner Meinung nach die finanziellen Lage des bauwerbers hier keine vordergründige Rolle spielt.

    Aber nun zu einem Thema wo ich mich wieder auskenne. Gülle auf frisch gemähte wiesen ist klar, soll ja wieder wachsen für den nächsten Schnitt. Warum nachts? Keine Ahnung vielleicht würde Regen vorher gesagt und das ist der optimal Fall wenn es frisch ausgebrachte Gülle einregnet.
    Investförderungen gibt es genauso wie für alle Gewerbe treibenden und Häuselbauer.

    #551

    Leeb.Fritz
    Teilnehmer

    EU Förderung für Häuselbauer ist mir neu du meinst sicher Hendelbauern

    #577

    Kuno
    Teilnehmer

    Hallo Josef11,
    ich finde Eure Anregungen sehr wichtig für eine Diskussion zu dem Thema der Massentierhaltung und der zukünftigen Landwirtschaft. Mir ist bewusst, dass unsere Gesellschaft heute noch nicht zu 100% soweit ist – um auf die Grillhendl bei OBI oder XXL am Samstag verzichten können und wollen.
    Die Mitmenschen und Konsumenten stellen sich von jedem Tag zum anderen mehr um – nicht mehr jeden Tag Fleisch zu essen, bzw. regionaler und bewusster einzukaufen?

    Meine Meinung ist es, dass wir uns zwei Fragen bzw. dem Bauwerber stellen sollten.

    Wollen wir so unser Geld auf Kosten der einzelnen Tiere sparen und auch verdienen? Für mich ist es kein Anspruch unserer österreichischen Qualität – „eh“ nach dem besten Tierschutzgesetz „Fleisch“ zu produzieren.

    Wer kennt noch die Sendung „Made in Austria“ mit Günter Tolar? Wir waren stolz auf unser Gütesiegel!
    Die Landwirte die sich Investitionen in Millionenhöhe leisten könnten, sollten wieder die Vorreiter und Vorbilder für unsere Gesellschaft, Kinder und Enkelkinder sein!

    Die zweite Frage ist, wo den Landwirten ihre Stallungen bauen? Neben euren Höfen – oder einen Stall in das Grünland in zukünftiges Siedlungsgebiet einer wachsenden Stadt?

    Wo hast Du deinen Stall, neben deinem Hof – so wie die Landwirte am Dollberg, Altenhofen, usw…?

    Einen erfolgreichen Tag und liebe Grüße an alle Landwirte,
    wir brauchen Euch!

    #578

    Josef11
    Teilnehmer

    Ja ich hab meinen Stall neben dem Hof. Aber ich denke da werden mit jetzt alle recht geben die wissen wo der Hof des bauwerbers ist das dies bei dem Projekt keinen Sinn macht.

    @fritz meiner Meinung nach ist es egal aus welchem Topf die Förderungen kommen ob EU oder National. Es ist beides unser Steuergelder. Auch meine Steuern werden für Projekte verwendet mit denen ich nicht einverstanden bin.

    In diesem Fall bin ich sogar froh wenn es EU Mittel sind dir wir uns zurück holen können um die heimische Wirtschaft zu stärken.
    Denn holt sich der Österreichische Bauer nicht holt sich ein andere der EU Mitgliedsstaaten. Den am Ende ist denen noch nie Geld übrig geblieben.

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