Bio Hühnermist aus Polen (polina)

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  • #845

    Leeb.Fritz
    Teilnehmer

    sogar in Polen gibt’s schon Bio Hühnerhaltung nur in Österreich wollen sie immer noch Mästen endlich Schluss mit Qualzucht.

    • Dieses Thema wurde geändert vor 7 Monate, 1 Woche von  Leeb.Fritz.
    #847

    Leeb.Fritz
    Teilnehmer

    Wenn schon henderl dann Bio

    #849

    Josef11
    Teilnehmer

    Jetzt wirds aber lächerlich, ihr selbst habt gesagt das auch keinen Biostall in St. Valentin nicht in frage kommt da auch das Massentierhaltung ist und Stinkt.
    Wisst ihr eigentlich selber noch was ihr wollt?

    Auf die Frage des Bauwerbers hin ob ihr einen Biostall akzeptieren würdet habt ihr mit NEIN geandwortet bei der letzten Zusammenkunft.

    https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/4933602/Die-Flut-der-Billighuehner

    #850

    Josef11
    Teilnehmer

    DIE PRESSE:

    Wien. 14,6 Kilogramm Hendl- und 5,8 Kilo Putenfleisch isst der durchschnittliche Österreicher derzeit im Jahr. Tendenz stark steigend. Die heimischen Geflügelbauern profitieren vom wachsenden Appetit der Österreicher auf Brust oder Keule aber nicht. Sie können die steigende Nachfrage nicht annähernd abdecken. Das Handelsblatt Research Institute hat sich angesehen, warum das so ist. Das Ergebnis: Die starke Regulierung führe zu „so hohen Erzeugerpreisen“, dass sich auch im reichen Österreich nicht alle dieses hochwertige Fleisch leisten können. „Sie greifen immer öfter zu preiswerteren Importen“, heißt es. „So werden die hohen Erzeugungsstandards durch Importe aus Ländern mit niedrigeren oder sogar fehlenden Standards konterkariert.“

    Jedes zweite Huhn importiert

    Europa hat im Vergleich mit großen Geflügelproduzenten wie Brasilien, Thailand, Kanada oder den USA deutlich höhere Tierschutzstandards. So verzichtet die EU etwa auf leistungssteigernde Antibiotika, was einer der Knackpunkte bei den TTIP-Verhandlungen mit den USA ist. Österreich hat sich innerhalb Europas noch einmal härtere Regeln auferlegt. Die Tierschutzgesetze sind strenger, es sind weniger Tiere pro Quadratmeter erlaubt als etwa in Deutschland. Die Folge: Geflügel aus Österreich ist im Schnitt um zehn bis zwanzig Prozent teurer als das der europäischen Konkurrenz.

    Das ist verkraftbar, wo Kunden bereit sind, für den höheren Aufwand zu bezahlen. In Österreich funktioniert das beim Frischfleisch relativ gut, das rund die Hälfte des Geflügelverbrauchs ausmacht. Die andere Hälfte der Geflügelmengen geht jedoch in die Gastronomie und in die verarbeitende Industrie. „Hier entscheiden allein die Preise“, sagt Adolf Marksteiner, Experte in der Landwirtschaftskammer.

    Die aktuellen Zahlen der Statistik Austria bestätigen den Befund: Im Vorjahr haben die österreichischen Geflügelbauern 121.800 Tonnen Hühner-, Puten-, Gänse- und Entenfleisch erzeugt. Theoretisch könnten damit nur noch 67 Prozent des Bedarfs im Land gedeckt werden. Zum Vergleich: Belgien hat etwa gleich viele Einwohner wie Österreich und hat drei Mal so viel Geflügel erzeugt. Die Hälfte der 124.444 Tonnen Hühner, die 2014 hierzulande verzehrt wurden, kam aus dem Ausland. Bei den Puten waren es fast hundert Prozent. Der Eigenversorgungsgrad liegt offiziell höher, weil Betriebe gewisse Mengen exportieren konnten.

    Ruf nach Loyalität des Handels

    Nach Österreich kommen günstige Puten und Masthühner vor allem aus Italien, Polen, Frankreich und Slowenien. Ungewollter Nebeneffekt: Die Qualität der verzehrten Tiere sinkt. Denn in diesen Regionen sind die Standards teilweise deutlich niedriger als in Österreich.

    Die Branche verkneift sich den Ruf nach schwächeren Regeln. „Wir wollen den Tierschutz“, sagt Johannes Huber, Chef von Hubers Landhendl zur „Presse“. Sein Unternehmen ging erst vor wenigen Wochen an die Schweizer Coop-Gruppe. „Die Haltebedingungen werden wir nicht ändern“, sagt er. Wohl auch, weil ein entsprechender Vorstoß im Vorjahr ins Leere lief. Andere Erleichterungen hält er ebenso für wenig realistisch: „Der Finanzminister wird nicht für uns die Steuern senken.“ Die Branche könne nur auf die Loyalität der Kunden und des Handels setzen.

    Daniel Kapp, umtriebiger Strategieberater in der Branche, schlägt in dieselbe Kerbe: „Die Werbespots des Handels propagieren Bio und höchste Qualität“, sagt er. „Wenn es aber ums Geschäft geht, wird heimische Ware ohne Weiteres durch Billigimporte ersetzt.“

    („Die Presse“, Print-Ausgabe, 26.02.2016)

    #851

    Leeb.Fritz
    Teilnehmer

    Ihr könnt nicht auf Teufel komm raus produzieren ohne Mensch Natur und Umwelt zu zerstören da hat Österreich eine zu kleine Landwirtschaftliche Fläche hat begreif das endlich hohe Nitrat Belastung kommt nicht von irgendwo sondern von Überdüngung.

    Traun Enns Platte hat die höchsten Nitratwerte.

    Da hilft es auch nicht wenn Bürger und Industrie Umweltgerecht entsorgen

    #855

    Josef11
    Teilnehmer

    Bravo Fritz,

    Ich hoffe dir ist bewust das dieses Risikogebiet Traun-Enns-Platte nur bist Asten, St.Florian, Hagelsberg, Kronstorf geht.
    St. Valentin ist hier also mit großem Abstand nicht betroffen.

    #856

    Josef11
    Teilnehmer

    Betriebe in sogenannten Nitrat-Risikogebieten

    Diese haben unter speziell genannten Voraussetzungen- über die allgemein geltenden Anforderungen hinaus – noch zusätzliche Maßnahmen (wie z.B. besondere Aufzeichnungspflichten, verlängerte Lagerungszeiträume für flüssigen Wirtschaftsdünger) einzuhalten

    zeitliches Ausbringungsverbot, Ausnahmen

    Das grundsätzliche Düngeverbot auf Grünland und Ackerfutterflächen endet bereits mit 15. Februar (bisher 28. Februar)
    Die Voraussetzungen für einen Ausnahmeantrag bezüglich Veränderung des Verbotszeitraumes wurden adaptiert bzw. ergänzt (u.a. „ bei mind. 150% des durchschnittlichen Niederschlags im Zeitraum 1. September bis 5. Oktober“)
    Eine Düngung ist für den Ausnahmezeitraum (hinsichtlich geänderter Beginn des Ausbringungsverbotes) mit umfangreichen einzelbetrieblichen Aufzeichnungs- und Meldepflichten bei der zuständigen Behörde verbunden.

    Feldmiete

    Die diesbezügliche Regelung gilt erst ab einer 5 Tage übersteigenden Zwischenlagerung von Stallmist – mit adaptierten Voraussetzungen

    Düngeverfahren

    Die Regelung zur „Teilung von Stickstoffgaben“ wurde adaptiert
    Mit 2018 ist eine Düngung mit schnell wirksamen Düngemitteln zu Maisstroh und zur Förderung von Strohrotte generell verboten
    Die Maßnahmen für die Düngung auf stark geneigten Flächen (> 10%) gelten neben Mais, Kartoffel und Zuckerrübe nun auch für Sojabohne, Hirse und Sonnenblume

    Aufzeichnungen

    Die betriebsbezogene Dokumentation der Stickstoffdüngung ist für Betriebe bis höchstens 15 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche (bisher 5 ha) nicht erforderlich, sofern auf weniger als zwei Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche Gemüse angebaut wird
    Für Betriebe mit mehr als 90% Dauergrünland oder Ackerfutterfläche besteht keine Aufzeichnungsverpflichtung mehr (bisher: diesbezügliche Dokumentation ab 15 ha Grünland und Wechselwiese)

    #857

    Josef11
    Teilnehmer

    Habe letztes Jahr meinen eigenen Brunnen untersuchen lassen, dieser Steht mitten in einem von mir bewirtschafteten Feld.

    Ins sämtlichen bereichen wurden die Grenzwerte weit unterschritten!

    Hat jemand ein untersuchungsergebniss des Ortswassers von St. Valentin? Wäre interessant

    #858

    Josef11
    Teilnehmer

    Ausserdem sind in Vielen Tierhaltungsbereichen die Gehaltenen Tiere in Österreich seit Jahren gleichbleiben.

    Es werden nur einige Betriebe größer oder beginnen neu weil viele andere zum aufhören gezungen wurden da sich eine Produktion nicht mit 10Kühen, 50 Schweinen und 20 Hühnern nicht rentiert.

    #909

    Leeb.Fritz
    Teilnehmer

    Drum ist Österreich an vorletzten Platz in Sachen Umwelt

    #910

    Leeb.Fritz
    Teilnehmer

    In der EU

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