Bauern bestimmen Preis?

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  • #948

    Kuno
    Teilnehmer

    Hallo,
    Einem Bauern sollte bei einem Schwein laut Inflationsentwicklung seit 1950 ca. 934€ laut gestrigen Bericht „am Schauplatz“ bleiben. Jetzt mal eine Überlegung bzw. Ansatz zum Nachdenken!
    Aktuell wird der Ertrag wie folgt aufgeteilt (die Presse vom 12.04.2018):
    BAUERN 150€
    VERARBEITER 200€
    HANDELSKONZERN 365€
    für jedes geschlachtet ca.~100kg Schwein.
    Jetzt die Preisfrage? Kann der Bauer mit Eigenmarketing und Direktvertrieb seinen Ertrag erhöhen!
    Ja, natürlich – mit einer besserer Qualität und höherem Tierwohl ist es zu realisieren. Zum einem Besseren oder auch gleichen Preis wie die Handelskonzern es dem Konsument (bei Aktionswaren und Eigenmarken) heute anbietet.
    Vorteil: Der Bauer bestimmt den Preis, der Konsument kauft und weiß von wo es wer kommt, das Selbstwertgefühl steigt und der Konsument bekommt wieder einen Bezug zur Leistung in der Landwirtschaft.
    Schöne Grüße und erfolgreichen Tag

    #953

    Josef11
    Teilnehmer

    Hätte mann den Bauern seit 1950 die Inflation bezahlt wäre es nie zu einem Bauernsterben gekommen und wir hätten diese Diskussion gar nicht nötig.
    Fakt ist aber das der Landwirt zum Beispiel für sein Schwein heute weniger bekommt als 1995 bei EU beitritt.
    Für denn Preis Verfall bei der Tierischen Produktion gibt es auch keine Ausgleichszahlungen
    Der Bauer bekommt 150euro pro Schwein da musst du aber noch mind. 130euro für die laufenden Kosten abziehen.

    Mfg

    #1135

    Josef11
    Teilnehmer
    #1136

    Josef11
    Teilnehmer
    #1137

    Josef11
    Teilnehmer
    #1138

    Leeb.Fritz
    Teilnehmer

    Wir brauchen keine Massentierhaltung in Österreich

    #1139

    Kuno
    Teilnehmer

    Ja, traurig, sehr traurig – wer ohne Mut, mit Quantität und keinen Ideen versucht die Massenproduktion zu besiegen – hat einen Kampf verloren den er nie gewinnen konnte. Jetzt nochmals nachzuschärfen, dass alle anderen Schuld sind – ist auch eine interessante Vorgangsweise!
    Die Zeit ist reif für Neuerungen in der Landwirtschaft, in der Marktwirtschaft – sonst ist man der „Knecht“ der Supermarktketten, Leitern der Großküchen und Managern von Konzernen für ein paar Cent!
    Es ist richtig – Wir die Konsumenten greifen in das Supermarktregal und kaufen die Produkte, aber wir stehen auf und sagen – wir wollen nicht!
    Schönen Tag, Kuno

    #1140

    Luft
    Teilnehmer

    Hallo Kuno !

    Du bist auf den richtigen Weg!

    Schöne Grüsse!

    #1150

    Franz
    Keymaster

    Hallo,
    Mit der neuen Kampange „Federführend“ der AMA um 350.000€ für die im Jahr verkauften 34.000to Hühner- und Putenfleisch wird dem Konsumenten die tolle Massentierhaltung von 17Hühner/m2 vorgegaukelt.
    Die Fleischproduktion sollte es in dieser Form und Weise zum Tierwohl gar nicht geben. Bei der Produktion von 1kg Hühnerfleisch entstehen ca. 6kg CO2 und verbraucht werden zur Erzeugung ca. 4.000Liter H2O.
    Abgesehen das 3/4 aller weltweit hergestellten Antibothika in der Massentierhaltung landen, obwohl in der EU seit 01.01.2016 Verabreichung zur Leistungsförderung verboten ist.
    Das Ganze ist ein Riesenschwindel mit dem Geld der Konsumenten.
    Schönen Abend, Franz

    #1151

    Leeb.Fritz
    Teilnehmer

    AMA ist Marketing nichts anderes. Mich wundert nur das der Konsumentenschutz nicht aktiv wird

    #1152

    Kuno
    Teilnehmer

    Yes,
    neues Pickerl auf der Vakuumverpackung – ein zusätzlicher Aufkleber damit werden die Menschen noch mehr verwirren.
    Diese Konsumentenverwirrung (Pickerl, Kurzvideos,…) ersetzt nicht die Aufkleber der NGO´s (Tierwohl,BIO,..), einfach nur ein neuer Aufkleber ohne Verbesserung in der Qualität. Diese Kampange der AMA und ZAG hat den Nebengeschmack der Einfallslosigkeit.
    Mit den genannten 350.000€ für die Kampagne hätten wir u.a. den Milchbauern in Vorarlberg die Preissteigerung des Futtermittels durch die Dürre – mit Direktzahlungen subventionieren können. Die Bauer müssen bereits Ihre Milchkühe verkaufen, ein 1kg Heu kostet nämlich ca. 35cent – anstatt uns ein zusätzlichen Aufkleber zu verkaufen, der den Klimawandel durch CO2 und Wasserverbrauch noch fördert!

    #1153

    Leeb.Fritz
    Teilnehmer

    Pickerl für artgerechte Tierhaltung ist schon überfällig aber da kann AMA nicht mithalten also vergesst AMA.

    #1154

    Leeb.Fritz
    Teilnehmer

    Aldi in Deutschland führt Haltungskompass für Fleisch ein wo jeder Kunde erkennen kann wie die Tiere gehalten wurden.

    Was macht AMA???
    Ich finde es wäre der richtige weg im Sinne der Konsumenten und Tierwohl zu fördern und endlich Massentierhaltung zu beenden.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 4 Monate, 1 Woche von  Leeb.Fritz.
    #1156

    Josef11
    Teilnehmer

    Die Haltungsrichtlinien für AMA Gütesiegel Tierhaltung sind klar geregelt und überall nachzulesen.

    Wenn dir das zu wenig ist kannst du Tierwohl auch in Österreich ohne Probleme kaufen die gibt es seit Jahren.
    (Strohhaltung, Auslauf)

    Wenn dir das immer noch zu wenig ist kannst du Bio kaufen.

    Jeder kann mit seinen Einkaufsgewohnheiten die Tierhaltung bestimmen!

    #1157

    Leeb.Fritz
    Teilnehmer

    Kein AMA Plakette für Produkte aus Massentierhaltung wäre eine einfache Lösung im Sinne des Konsumenten den da braucht niemand was nachzulesen

    • Diese Antwort wurde geändert vor 4 Monate von  Leeb.Fritz.
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